Kranz Oberflächentechnik
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Schadstoffsanierung

Schadstoffsanierung nach BGR 128

Wo kommen PCB-/PCP-haltige Materialen vor?

In Gebäuden können PCB vor allem als Weichmacher in Anstrich- und Klebstoffen, Dichtungsmassen aller Arten von Fugen, Kunststoffen mit Weichmachern, alten Leuchtenkondensatoren sowie als Schalrückstände bei Betonbauteilen vorkommen.
Ebenso in Kondensatoren von Leuchtmitteln mit Leuchtstoffröhren bzw. in Transformatoren.
Am stärksten betroffen sind zwischen in den 60 igern errichtete Plattenbauten, beispielsweise Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäude, aber auch Wohnblocks. Auch bei privaten Ein- und Mehrfamilienhäusern aus dieser Zeit ist eine gesundheitsschädliche Belastung mit PCB nicht auszuschließen.
PCP, oft auch unter dem Namen Lindan bekannt, kam als Zusatzmittel bei Holzschutzmitteln zum Einsatz.

PCB-/PCP-Sanierung – was muss beachtet werden?

Die Sanierung von PCB– und PCP-kontaminierten Gebäuden bzw. PCP-haltigen Stoffen erfolgt unter Grundlage der Gefahrstoffverordnung und erfordert in der Regel vorab eine chemischen und technischen Analyse, damit die entsprechende Planung und die notwendigen Maßnahmen für den Ausbau und die Entsorgung umgesetzt werden können und dürfen.

Wo kommt PAK-haltiges Material vor?

PAK wurde zwischen den 50er und 70er Jahren als Zusatz von teer- oder bitumenhaltigen Klebematerialien beim Verlegen von Parkettböden verwendet. Weiterhin wurde PAK als Zusatz von Dichtungsmaterialien im Hoch- und Wasserbau eingesetzt.

PAK Sanierung – was muss beachtet werden?

Der Rückbau von PAK-haltigen Gefahrstoffen muss durch sachkundige Personen überwacht und begleitet werden.
Arbeiten zur Entfernung von PAK-belasteten Klebstoffen dürfen nur an Unternehmen vergeben werden, die nachweisen können, dass sie für die auszuführenden Arbeiten die notwendigen Erfahrungen und Fachkenntnisse haben, über geeignetes Personal und über die erforderliche technische Ausrüstung verfügen.
Beispielsweise müssen sich die Verarbeiter vor dem beim Schleifen freigesetzten Staub schützen. Zu den Schutzmaßnahmen gehört die Persönliche Schutzausrüstung der Mitarbeiter. Dazu zählen geeignete Schutzanzüge sowie Atemschutzgeräte mit P3-Filter. Der zu sanierende Bereich wird durch staubdichte Schottwände abgedichtet und ausschließlich durch Personenschleusen zugänglich gemacht.

Die ausgebauten Gefahrstoffe müssen staubdicht verpackt, gekennzeichnet und durch eine Materialschleuse zur weiteren Entsorgung in bereitgestellte Container verbracht werden. Die Entsorgung erfolgt in der Regel als überwachungspflichtiger Abfall auf einer Sondermülldeponie

Unser Service für Sie:

Wir sorgen für Sicherheit und übernehmen Ihre Projekte von der Planung bis hin zur besenreinen Übergabe.

  • Erstellung von Schadstoffkatastern sowie Analyse und Ableitung des erforderlichen Handlungsbedarfs
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination
  • Einholen der entsprechenden Genehmigungen bei Behörden
  • Entsorgung aller anfallenden Bau- und Gefahrstoffe inklusive aller erforderlichen Nachweisen
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